Die Entscheidung sich zur Sicherheits und Personenschutzfachkraft ausbilden zu lassen, sollte nicht ausschließlich vom Gedanken einer Vollzeitbeschäftigung am Arbeitsmarkt getragen sein.Die Tätigkeit in der Sicherheitsbranche ist zu verantwortungsvoll, um sie als reine Beschäftigung zum Broterwerb zu sehen.
Besonders im Tätigkeitsfeld des Personenschutzes werden unter Umständen Situationen zu bewältigen sein, die mit der Entscheidung über Leben und Tod eines Menschen verbunden sind.Impliziert doch schon der Begriff "Personenschützer", daß es um die Abwendung von Gefahren für die Unversehrtheit des Leibes von Menschen geht.Dies geschieht oftmals unter dem Einsatz des eigenen Lebens.Es handelt sich folglich um eine hochqualifizierte Tätigkeit, die den Ausführenden in die Position der rechtlichen Garantenstellung hebt
Persönlichkeitsstruktur
Die Teilnehmer sollten ein Mindestalter von 21 Jahren haben und einem Persönlichkeitsstruktur und Intelligenztest unterworfen werden.Ein Höchstalter ist nicht zu nennen.Die Zulassung zur Schulung sollte sich an der geistigen Regsamkeit und der körperlichen Fitneß festmachen.
Grundsätzlich sind Menschen mit einer größeren Lebenserfahrung und persönlicher Reife geeigneter für die zu erwartenden Aufgaben, besonders im Marktsegment des Personenschutzes.Interessententen dieses Berufsbildes sollten die Eigenschaften eines teamfähigen Einzelgängers vorweisen und von hoher moralischer und persönlicher Integrität sein.
Verlangt wird die Fähigkeit und Bereitschaft zum eigenständigen, konzeptionellen handeln und das Einbringen dieser Vorraussetzungen in das oftmals gebotene Agieren im Team.Der Interessent muß lernfähig, neugierig, innovativ, intelligent und beharrlich in seinem Bestreben nach Perfektion in seiner Tätigkeit sein.
Wichtig ist eine hohe Reizschwelle und die Beherrschung von Angst und Aggression.Ein hoher Aggressionsspiegel ist als Defekt in der Persönlichkeitsstruktur zu werten und Grund zum Ausschluß des Probanden.Eine besonders streßresistente, gefestigte Person, die mit der bereitschaft zum kalkulierten Risiko, frei von klischeehaften Vorstellungen und psychischer Defekte ist, erfüllt die geforderten Persönlichkeitskritereien.Zu den psychischen Defekten sind auch extreme Weltanschauliche, religiöse und politische Einstellungen zu zählen.
Physische Vorrausetzungen
Wie sich aus dem notwendigen einsatzbezogenen Training ergibt, ist eine grundlegende Fitneß der Probanden elementare Vorraussetzung.Kampfsportkenntnisse sind dagegen nur bedingt wichtig, da diese in der Ausbildung vermittelbar sind.Über die Meß und Prüfbare körperliche Leistungsfähigkeit hinaus, ist eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Belastbarkeit im Hinblick auf das zu absolvierende Training angeraten.
Sprachliche Fähigkeiten
Die Schulungsteilnehmer sollten die deutsche Sprache in Wort und Schrift gut beherrschen.Fremdsprachenkenntnisse sind als positiv zu werten
Fahrerlaubnisse
Die Fahrerlaubnis für PKW ist zwingend erforderlich
Zuverlässigkeit
Die Absolventen müssen aufgrund der zu vermittelnden Inhalte, ein aktuelles, eintragungsfreies polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.
Auswahlverfahren